LKW-Fahrer Jobs in Hamburg

Hamburg ist ein Stadtstaat mit Seehafen. Die Hamburg Port Authority meldet für das Umschlagsjahr 2025 einen Güterumschlag von 114,6 Millionen Tonnen, dazu kommt das Terminal Hamburg-Billwerder als Umschlagpunkt zwischen Straße und Schiene. Nach Angaben der Behörde für Wirtschaft und Innovation arbeiten über 107.000 Menschen in Hamburg in logistiknahen Bereichen, rund zehn Prozent aller sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten (Stand der Meldung: 4. Juni 2025) — logistiknahe Bereiche insgesamt, keine Fahrerzahl. Diese Seite hält fest, was für Fahrer in Hamburg belegt ist: der Tarifstand bis April 2027, die Terminals im Hafen und die Bauvorhaben an Köhlbrand und A 26.

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Was Du in Hamburg verdienst

Für die Speditions-, Logistik- und KEP-Wirtschaft in Hamburg gibt es einen regionalen Tarifvertrag. Eine öffentliche Entgelttabelle ließ sich für diese Seite nicht prüfen. Die Tarifmeldungen von ver.di nennen nur Erhöhungen und Laufzeiten — keine Eurobeträge, keine Bezeichnungen der Entgeltgruppen und keine eigene Gruppe für Fahrer. Einen absoluten Stunden- oder Monatslohn für Kraftfahrer kannst Du daraus nicht ablesen.

Belegt ist der Tarifstand. Der ver.di-Fachbereich Postdienste, Speditionen und Logistik Hamburg schreibt: „Die Entgeltgruppen in den Tarifverträgen Speditionen, Logistik und KEP Hamburg steigen mit Wirkung des 1. Mai 2026 um weitere 3,5 % an.“ Und: „Der Tarifvertrag hat insgesamt noch eine Laufzeit bis zum 30.04.2027.“ Die Stufe vom 1. Mai 2026 ist also bereits wirksam, und der Vertrag läuft noch bis Ende April 2027.

Wichtig: Das sind 3,5 Prozent auf die Tabellenwerte, kein Verdienst und kein Stundenlohn — brutto, ohne Spesen, Auslöse und Zulagen. Sie gelten nur für tarifgebundene Betriebe der Speditions-, Logistik- und KEP-Wirtschaft in Hamburg; fährst Du ohne Tarifbindung, kann Dein Lohn darüber oder darunter liegen. Welche Entgeltgruppe für einen Fahrer gilt, nennt die Meldung nicht. Ab Mai 2027 ist diese Angabe veraltet — dann zählt der nächste Abschluss.

Eine amtliche Verdienstzahl für Fahrer in Hamburg steht hier bewusst nicht. Der Statistische Bericht „Ergebnisse aus der Verdiensterhebung im Jahr 2024“ des Statistikamts Nord (Kennziffer N I 1 - j 24 HH, herausgegeben am 10. Juli 2025) führt Verdienste für den Wirtschaftsabschnitt „H Verkehr und Lagerei“ und für „Transport-, Logistik- und Verkehrsberufe“ im Land Hamburg. Beim maschinellen Auszug ließen sich die Tabellenspalten dieses Berichts nicht zweifelsfrei zuordnen, deshalb wurde daraus keine Zahl übernommen. Was in einem Fahrerjob gezahlt wird, steht in der Anzeige.

Logistik in Hamburg

Wie viel im Hamburger Hafen bewegt wird, meldet die Hamburg Port Authority. Für das Umschlagsjahr 2025 nennt sie (Meldung vom 19. Februar 2026) einen Güterumschlag von 114,6 Millionen Tonnen, ein „Plus von 2,6 Prozent“ gegenüber 2024. Im Containerverkehr waren es 8,3 Millionen TEU mit einem „Wachstum von 7,3 Prozent“. Beim Massengut lag der Umschlag mit 32,4 Millionen Tonnen dagegen „um 1,7 Prozent unter dem Vorjahreswert“ — gewachsen ist also nicht jedes Segment. Und das sind Umschlagsmengen: Über Arbeitsplätze oder offene Fahrerstellen sagen sie nichts.

Vier Containerterminals führt die Terminalübersicht von Hafen Hamburg Marketing e. V. — einem Standortverein, nicht der Hafenverwaltung — namentlich auf (abgerufen am 8. September 2026):

  • HHLA Container Terminal Altenwerder (CTA)
  • HHLA Container Terminal Burchardkai (CTB)
  • HHLA Container Terminal Tollerort (CTT)
  • EUROGATE Container Terminal Hamburg

Betreiber sind demnach HHLA und EUROGATE. Dieselbe Übersicht listet Mehrzweck- und Stückgutanlagen — C. Steinweg Süd-West Terminal, HHLA Frucht- und Kühlzentrum, UNIKAI, Rhenus Midgard Hamburg, Wallmann & Co., BLG Logistics — sowie Massengutanlagen wie Hansaport, ADM Hamburg, G.T.H. Getreide Terminal und Silo P. Kruse. Die vier Containerterminals sind damit nicht die einzigen Anlaufstellen im Hafen. Terminalnamen belegen außerdem nur den Standort, nicht dass dort Fahrer gesucht werden. Teile der Übersicht sind mehrere Jahre alt: bei Hansaport steht eine Angabe von 2019.

Außerhalb der Kaianlagen liegt das Terminal Hamburg-Billwerder, Halskestraße 67, 22113 Hamburg. Der Betreiber Deutsche Umschlaggesellschaft Schiene-Straße (DUSS) mbH beschreibt es als „eine wichtige Schnittstelle für den Umschlag von Ladeeinheiten zwischen Straße und Schiene“, errichtet 1993, seit 2012 mit einer dritten Kranbahn, „teilweise mit über 20 zielreinen Zügen pro Tag“. Die Terminalseite trägt kein Datum; abgerufen am 8. September 2026.

Der Arbeitsmarkt für Fahrer

Die Behörde für Wirtschaft und Innovation der Freien und Hansestadt Hamburg schreibt in ihrer Pressemeldung zur Logistikstandortstrategie: „Über 107.000 Menschen arbeiten in Hamburg in logistiknahen Bereichen“ — das entspricht „rund zehn Prozent aller sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten“ der Stadt. Stand ist die Meldung vom 4. Juni 2025, einen Erhebungsstichtag nennt die Behörde nicht.

Diese Zahl umfasst logistiknahe Bereiche insgesamt, also auch Hafenbetrieb, Lager, Spedition und Verwaltung. Eine Fahrerzahl ist sie nicht, und offene Stellen sind es erst recht nicht. Zur Strategie selbst nennt die Behörde neun Aktionsbereiche und mehr als 150 beteiligte Akteure — ein politisches Vorhaben, kein Einstellungsversprechen.

Was Du auf dieser Seite nicht findest: wie viele Fahrer im Güterkraftverkehr in Hamburg arbeiten, wie viele Fahrerstellen offen sind, wie alt die Fahrer im Schnitt sind oder ob für Hamburg ein Fahrermangel festgestellt ist. Dazu liegt für diese Seite keine frei nennbare Zahl vor; die verfügbaren Quellen zählen die Logistik insgesamt, nicht die Fahrer. Ebenso fehlen belegte Angaben zur Lkw-Parkplatzlage in Stadt und Hafen, zu Stauschwerpunkten und zu Verkehrsmengen im Elbtunnel oder auf der Köhlbrandbrücke — deshalb steht hier keine.

Was an Köhlbrand und A 26 ansteht

Die Köhlbrandbrücke verbindet den West- und den Ostteil des Hafens und wird ersetzt. Die Freie und Hansestadt Hamburg gibt die heutige lichte Höhe mit „53 Meter NHN“ an; die neue Querung soll „73,5 Meter NHN“ Durchfahrtshöhe und „3,8 km“ Gesamtlänge bekommen. Die Termine (Seitenstand Juni 2026): Planfeststellungsbeschluss „bis 2030“, eine Bauphase von „rund achtjährig“, Verkehrsfreigabe „gegen Ende der 2030er-Jahre“, Gesamtfertigstellung „Mitte der 2040er Jahre“. Das sind Planwerte, keine Zusagen. Während einer solchen Bauphase ist mit Baustellen zu rechnen; zu Umleitungen oder Sperrungen für den Lkw-Verkehr sagt die Stadt auf dieser Seite nichts.

Eine Zahl von derselben Seite wird leicht falsch gelesen: „63 % aller Seegüterschiffe im Hamburger Hafen passieren die Köhlbrandbrücke“. Das sind Schiffe, die unter der Brücke durchfahren; über den Verkehr oben auf der Brücke sagt die Zahl nichts.

Im Südwesten entsteht die A 26 West. Nach Angaben der DEGES verbindet sie die Anschlussstelle Neu Wulmstorf mit der A 7 bei Moorburg im neuen „Autobahnkreuz Hamburg-Hafen“; die Projektangaben lauten „Gesamtlänge: 8,0 km (A 26) und 3,7 km (A 7)“. Der Ausbau der A 7 war laut DEGES „im Juli 2025 erfolgt“. Für die Autobahn selbst gilt: „Eine Verkehrsfreigabe der A 26 wird für 2028 angestrebt“ — angestrebt, nicht zugesagt. Entlasten soll sie laut DEGES „vor allem die aktuell stark frequentierte B 73 zwischen Hamburg und Cuxhaven“ (Projektstand abgerufen am 8. September 2026).

Tarifangaben: ver.di, Fachbereich Postdienste, Speditionen und Logistik Hamburg, Meldung „Entgelterhöhung Speditionen, Logistik und KEP-Dienste Hamburg“ (Tarifstand 2026) — prozentuale Erhöhung der Entgeltgruppen in den Tarifverträgen Speditionen, Logistik und KEP Hamburg um 3,5 % mit Wirkung des 1. Mai 2026, Laufzeit des Tarifvertrags bis 30.04.2027; Tabellenwerte, brutto, ohne Spesen, Auslöse und Zulagen, nur für tarifgebundene Betriebe. Die Meldung nennt keine Eurobeträge, keine Bezeichnungen der Entgeltgruppen, keine fahrerspezifische Entgeltgruppe und keine Tarifvertragsparteien — ein Verdienstniveau für Fahrer ist daraus nicht ableitbar. Eine amtliche regionale Verdienstzahl steht bewusst nicht auf dieser Seite: Der Statistische Bericht „Ergebnisse aus der Verdiensterhebung im Jahr 2024“ des Statistikamts Nord (Kennziffer N I 1 - j 24 HH, herausgegeben am 10.07.2025) enthält Verdienste für den Wirtschaftsabschnitt „H Verkehr und Lagerei“ und für „Transport-, Logistik- und Verkehrsberufe“ im Land Hamburg, beim maschinellen Textauszug ließen sich die Tabellenspalten jedoch nicht zweifelsfrei zuordnen, deshalb wurde daraus keine Zahl übernommen. Hafenumschlag: Hamburg Port Authority, Pressemeldung „Hamburger Hafen: Umschlagszahlen 2025 auf einen Blick“ vom 19.02.2026, Umschlagsjahr 2025 — Mengen des Hafenumschlags, keine Arbeitsmarktdaten. Terminals im Hafen: Hafen Hamburg Marketing e. V. (portofhamburg.com), Terminalübersicht, abgerufen 08.09.2026 — Angabe eines Standortvereins, nicht der Hafenverwaltung, ohne durchgehende Jahresangabe (bei Hansaport eine Angabe von 2019); Terminalnamen belegen Standorte, keinen Personalbedarf. Terminal Hamburg-Billwerder: Deutsche Umschlaggesellschaft Schiene-Straße (DUSS) mbH, Terminalseite Hamburg-Billwerder, ohne Datumsangabe auf der Seite, abgerufen 08.09.2026. Beschäftigtenzahl: Behörde für Wirtschaft und Innovation der Freien und Hansestadt Hamburg, Pressemeldung „Hamburg präsentiert erste Logistikstandortstrategie Deutschlands“ vom 04.06.2025, ohne Erhebungsstichtag, logistiknahe Bereiche insgesamt (u. a. Hafen, Lager, Spedition, Verwaltung) — keine Fahrerzahl und keine Zahl offener Stellen. Köhlbrandquerung: Freie und Hansestadt Hamburg, hamburg.de, „Die neue Köhlbrandbrücke“, Seitenstand Juni 2026; alle Termine sind Planwerte, die 63 % beziehen sich auf Seegüterschiffe, die die Brücke passieren, nicht auf den Straßenverkehr. A 26 West und A-7-Ausbau: DEGES, Projektseite A 26 West, Projektstand abgerufen 08.09.2026, Verkehrsfreigabe der A 26 für 2028 angestrebt. Nicht belegt und deshalb nicht genannt: Fahrerzahlen und offene Fahrerstellen in Hamburg, Fahrermangel, Verkehrs- und Schwerlastmengen auf der Köhlbrandbrücke und im Elbtunnel, Lkw-Parkplatzkapazitäten, Hafenbahn-Kennzahlen und Luftfrachtmengen.

Häufige Fragen

Was verdient ein Kraftfahrer in Hamburg?

Absolute Tariflöhne kannst Du für Hamburg hier nicht nachlesen — eine öffentliche Entgelttabelle ließ sich für diese Seite nicht prüfen. Belegt ist nur der Tarifstand: Der ver.di-Fachbereich Postdienste, Speditionen und Logistik Hamburg schreibt: „Die Entgeltgruppen in den Tarifverträgen Speditionen, Logistik und KEP Hamburg steigen mit Wirkung des 1. Mai 2026 um weitere 3,5 % an.“ Dazu heißt es: „Der Tarifvertrag hat insgesamt noch eine Laufzeit bis zum 30.04.2027.“ Das ist eine prozentuale Erhöhung der Tabellenwerte, kein Verdienst und kein Stundenlohn: brutto, ohne Spesen, Auslöse und Zulagen, und nur für tarifgebundene Betriebe dieser Branche in Hamburg. Eurobeträge, Bezeichnungen der Entgeltgruppen und eine eigene Fahrergruppe nennt die Meldung nicht. Was in Deinem Job gezahlt wird, steht in der Anzeige.

Wohin gehen Containerfahrten im Hamburger Hafen?

Die Terminalübersicht von Hafen Hamburg Marketing e. V. — einem Standortverein, nicht der Hafenverwaltung — führt vier Containerterminals namentlich auf: HHLA Container Terminal Altenwerder (CTA), HHLA Container Terminal Burchardkai (CTB), HHLA Container Terminal Tollerort (CTT) und EUROGATE Container Terminal Hamburg (abgerufen am 8. September 2026). Das sind nicht die einzigen Anlaufstellen: Dieselbe Übersicht listet Mehrzweck- und Stückgutanlagen wie C. Steinweg Süd-West Terminal, HHLA Frucht- und Kühlzentrum, UNIKAI, Rhenus Midgard Hamburg, Wallmann & Co. und BLG Logistics sowie Massengutanlagen wie Hansaport, ADM Hamburg, G.T.H. Getreide Terminal und Silo P. Kruse. Diese Namen belegen Standorte — ob dort Fahrer gesucht werden, sagt die Übersicht nicht. Für den Umschlag zwischen Straße und Schiene liegt außerhalb der Kaianlagen das Terminal Hamburg-Billwerder, Halskestraße 67, 22113 Hamburg.

Wann kommt die neue Köhlbrandquerung?

Die Freie und Hansestadt Hamburg nennt dafür Planwerte, keine Zusagen (Seitenstand Juni 2026): Planfeststellungsbeschluss „bis 2030“, eine Bauphase von „rund achtjährig“, Verkehrsfreigabe „gegen Ende der 2030er-Jahre“ und Gesamtfertigstellung „Mitte der 2040er Jahre“. Die heutige Brücke hat eine lichte Höhe von „53 Meter NHN“, die neue Querung soll „73,5 Meter NHN“ Durchfahrtshöhe und „3,8 km“ Gesamtlänge bekommen. Zu Umleitungen, Sperrungen oder Verkehrsmengen für den Lkw-Verkehr sagt die Stadt auf dieser Seite nichts — deshalb steht dazu auch hier keine Angabe.
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