LKW-Fahrer Jobs in Hessen

Am Frankfurter Kreuz zählt die Landesbehörde Hessen Mobil täglich mehr als 370.000 Fahrzeuge; eine Zählperiode nennt sie dazu nicht. In Frankfurt treffen Cargo am Flughafen, Schiffsumschlag in den öffentlichen Häfen und die Hafenbahn zusammen; im Norden liegt das Güterverkehrszentrum Kassel. Plane Deine Touren im Rhein-Main-Gebiet deshalb in Zeitfenstern, nicht nur in Kilometern.

Offene Stellen in Hessen

Vollzeit

Berufskraftfahrer (m/w/d) im Nahverkehr – Baustofflogistik -

Dietzenbach, Hessen
Besitz einer gültigen Fahrerkarte Kenntnisse in Ladungssicherung nach gesetzlichen Vorschriften +4
Vollzeit

LKW Fahrer (m/w/d) - Nahverkehr

Erlensee, Hessen
Besitz einer gültigen Fahrerkarte Kenntnisse in Ladungssicherung nach gesetzlichen Vorschriften +4
Vollzeit

Berufskraftfahrer:in (m/w/d)

Frankfurt am Main, Hessen
Besitz einer gültigen Fahrerkarte Kenntnisse in Ladungssicherung nach gesetzlichen Vorschriften +4
Vollzeit

Kraftfahrer (m/w/d) Fernverkehr Klasse CE - Frankfurt am Main

Frankfurt am Main, Hessen
Besitz einer gültigen Fahrerkarte Kenntnisse in Ladungssicherung nach gesetzlichen Vorschriften +2
Vollzeit

Kraftfahrer (m/w/d) nationaler Fernverkehr Klasse CE - Bad Hersfeld

Bad Hersfeld, Hessen
Besitz einer gültigen Fahrerkarte Kenntnisse in Ladungssicherung nach gesetzlichen Vorschriften +2
Vollzeit

Lkw-Fahrer (m/w/d) Tagestouren

Wiesbaden, Hessen
Führerscheinklasse C1 (LKW bis 7,5 t) Führerscheinklasse C (LKW über 7,5 t) +1

Was über Deinen Verdienst in Hessen belegt ist

Eine einzelne Euro-Zahl für Berufskraftfahrer steht auf dieser Seite nicht. Das Hessische Statistische Landesamt veröffentlicht in seiner Pressemitteilung vom 25. März 2026 („So viel verdienten Beschäftigte in Hessen 2025“) für Berufskraftfahrer einen durchschnittlichen Bruttomonatsverdienst — ein arithmetisches Mittel für Vollzeitbeschäftigte, Erhebungsmonat April 2025, ohne steuerpflichtige Sonderzahlungen wie Urlaubs- oder Weihnachtsgeld. Ein Mittelwert sagt nichts darüber, wie sich die Verdienste um ihn herum verteilen; Ausreißer ziehen ihn mit nach oben. Dieselbe Mitteilung verweist auf den Statistischen Bericht „Verdienste nach Berufen in Hessen 2025“ (N I 7 - j/25, März 2026). Dort liegen die Angaben nach beruflichen Tätigkeiten zusätzlich getrennt für Frauen und Männer sowie als Median vor. Solange dieser Median hier nicht belegt ist, bekommst Du auf dieser Seite keinen Betrag, der genauer aussieht, als er ist.

Für das Speditions- und Logistikgewerbe gibt es in Hessen einen Tarifvertrag: ver.di und der Arbeitgeberverband Spedition und Logistik Hessen (ASL) haben am 13. März 2025 einen neuen Entgelttarifvertrag abgeschlossen. Er sieht vor:

  • rückwirkend zum 1. Oktober 2024 eine Erhöhung um 10 Prozent, mindestens 250 € im Monat
  • ab 1. Juli 2025 weitere 5 Prozent, mindestens 150 €
  • ab 1. Juni 2025 zusätzlich 20 € im Monat als vermögenswirksame Leistung
  • ab 1. Januar 2026 ein neues System mit acht Entgeltgruppen, differenziert nach Qualifizierung und Grad der Verantwortung

Die Laufzeit reicht bis zum 31. Dezember 2027. In der niedrigsten der acht Gruppen (EG 1) liegt das Mindestentgelt bei 2.839 € brutto im Monat. Alle Beträge dieses Tarifvertrags sind Bruttomonatsentgelte ohne Spesen und Zulagen. Das ist keine Fahrerzahl: Welche Entgeltgruppe für eine Fahrertätigkeit gilt, steht in der Tarifmeldung von ver.di nicht, eine Entgelttabelle mit Stundenlöhnen für Kraftfahrer ebenfalls nicht. Frag im Bewerbungsgespräch nach, in welche Entgeltgruppe Deine Stelle eingruppiert ist.

Außerdem: Tarifzahlen gelten nur für tarifgebundene Betriebe, also für Mitglieder des Arbeitgeberverbands oder Betriebe, die den Tarif anwenden. Hat Dein Arbeitgeber keine Tarifbindung, ist der Vertrag ein Anhaltspunkt, keine Untergrenze.

Logistik in Hessen

Frankfurt am Main ist der zentrale Umschlagort des Landes. Am Flughafen legte das Cargo-Volumen 2025 laut Fraport um 1,1 Prozent zu und lag bei rund 2,1 Millionen Tonnen; Cargo umfasst dort Luftfracht und Luftpost zusammen. Was per Flugzeug kommt oder geht, fährt auf der Straße zum Terminal.

Dazu kommen die Häfen. In den öffentlichen Frankfurter Häfen — Osthafen 1, Osthafen 2, Gutleuthafen und die Kohleentladestelle im Westhafen — wurden 2024 per Schiff 2.200.726 Tonnen Güter umgeschlagen, 19,8 Prozent weniger als 2023 (2.734.551 Tonnen). Die Hafenbahn im Frankfurter Hafen beförderte 2024 zusätzlich 1.282.753 Tonnen — das ist eine Beförderungszahl und keine Umschlagszahl. Betreiber ist die HFM Managementgesellschaft für Hafen und Markt mbH, alleinige Gesellschafterin ist die Stadt Frankfurt am Main. Den Rückgang beim Schiffsumschlag führt die HFM in ihrem Lagebericht für 2024 auf Sondereffekte zurück, unter anderem auf ein neues Tanklager in Hanau, wohin ein Teil der in der Region benötigten Mengen abgewandert ist.

Landesweit weist das Hessische Statistische Landesamt für die Binnenschifffahrt 2024 eine Gesamtbeförderung von 8.951.946 Tonnen aus, 2023 waren es 9.630.805 Tonnen. Gezählt werden Beförderungsmengen, beim Verkehr innerhalb Hessens nur die Ankünfte — eine Umschlagszahl ist das nicht. Den größten Anteil hatten Erze, Steine und Erden mit 2.553.258 Tonnen (28,5 Prozent), dann Kokerei- und Mineralölerzeugnisse mit 2.424.554 Tonnen (27,1 Prozent) und chemische Erzeugnisse mit 1.845.261 Tonnen (20,6 Prozent). Als hessische Wasserstraßen nennt das Wirtschaftsministerium des Landes Rhein, Neckar, Main, Weser und Lahn; hessische Häfen wie Frankfurt am Main oder Gernsheim führt es als Beispiele für regionale Logistikzentren im kombinierten Verkehr an (Seite ohne Erhebungsjahr, Abruf September 2026).

Der zweite Schwerpunkt liegt im Norden. Zum Güterverkehrszentrum Kassel gehören eine Umschlaganlage für den kombinierten Ladungsverkehr und Anschlussgleise. Der Zweckverband Raum Kassel beschreibt — auf einer Seite ohne Datumsangabe, jüngste Jahreszahl 2013 — ein rund 75 Hektar großes Areal, das 2013 um weitere 10 Hektar erweitert wurde, und rund 1.200 Arbeitsplätze.

Zum Landverkehr nennt das hessische Wirtschaftsministerium rund 1.300 Speditionsunternehmen im Land, davon 1.000 im Fachverband Güterkraftverkehr und Logistik e.V. mit 19.000 Mitarbeitern. Rund 70 Prozent der Güterverkehrsleistung werden nach dieser Darstellung auf der Straße erbracht, etwa 20 Prozent auf der Schiene. Ein Erhebungsjahr nennt die Seite nicht (Abruf September 2026).

Der Arbeitsmarkt für Fahrer

Zum gewerblichen Güterkraftverkehr in Hessen nennt das Land rund 3.560 Unternehmen mit knapp 52.000 Beschäftigten. Rund 80 Prozent dieser Beschäftigten arbeiten als Fahrer, weniger als 1 Prozent sind Auszubildende. Diese Werte beruhen laut Land Hessen auf Daten des früheren Bundesamts für Güterverkehr; die Informationsseite nennt kein Erhebungsjahr (Seitenabruf September 2026). Sie sind damit eine Größenordnung und kein Tagesstand.

Für Nordhessen gibt das hessische Wirtschaftsministerium an, die Logistikbranche beschäftige dort inzwischen mehr als jeden zehnten Arbeitnehmer — gemeint ist die gesamte Logistik samt Lager, Umschlag und Luftverkehr, nicht der gewerbliche Güterkraftverkehr aus dem Absatz davor; auch diese Seite nennt kein Erhebungsjahr (Abruf September 2026). Fährst Du im Rhein-Main-Gebiet, kommt zur Spedition der Vor- und Nachlauf von Flughafen, Häfen und Hafenbahn hinzu.

Zu offenen Fahrerstellen in Hessen und zur Altersstruktur der Fahrer im Land liegt hier keine belegte Zahl vor; was dazu kursiert, sind Bundeszahlen und keine Hessen-Werte. Was ein Arbeitgeber sucht, steht in seiner Anzeige — und was dort nicht steht, frag nach, bevor Du Dich bewirbst.

Unterwegs in Hessen: Knoten und Staustrecken

Über das Frankfurter Kreuz schreibt die Landesbehörde Hessen Mobil – Straßen- und Verkehrsmanagement: „Das Frankfurter Kreuz ist mit täglich mehr als 370.000 Fahrzeugen einer der meistbefahrenen Straßenknotenpunkte Europas.“ Eine Zählperiode gibt die Behörde dazu nicht an; gebaut ist das Kreuz in Kleeblattform.

Der ADAC Hessen-Thüringen hat für 2025 in Hessen 33.592 Stunden Stau auf 78.186 Staukilometern gezählt und die Bilanz am 5. Februar 2026 veröffentlicht. Weiterhin am stärksten belastet sind demnach die A3, die A5 und die A66. Die meisten Staustunden hatte 2025 die A643 zwischen den Anschlussstellen Wiesbaden-Dotzheim und Schiersteiner Straße mit 1.507 Stunden, gefolgt von der A3 zwischen Obertshausen und Hanau mit 1.225 Stunden. Rechnerisch kommt Hessen auf 33 Staustunden je Autobahnkilometer, der Bundeswert liegt bei 36 — die Staudichte ist damit etwas geringer als im Bundesmittel.

Fährst Du Frankfurt, Wiesbaden oder Hanau an, plane in Zeitfenstern statt in Kilometern. Die Staubilanz gilt für 2025 und wird mit der nächsten Auswertung des ADAC überholt sein.

Verdienstangaben: Hessisches Statistisches Landesamt, Pressemitteilung „So viel verdienten Beschäftigte in Hessen 2025“ (25.03.2026), Erhebungsmonat April 2025, Vollzeitbeschäftigte, durchschnittlicher Bruttomonatsverdienst als arithmetisches Mittel, ohne steuerpflichtige Sonderzahlungen wie Urlaubs- oder Weihnachtsgeld; Detaildaten nach beruflichen Tätigkeiten mit Median sowie getrennt für Frauen und Männer im Statistischen Bericht „Verdienste nach Berufen in Hessen 2025“ (N I 7 - j/25, März 2026). Eine einzelne Euro-Zahl zum Fahrerverdienst nennt diese Seite nicht, weil dazu nur das arithmetische Mittel und kein belegter Median vorliegt. Tarifangaben: ver.di Hessen und Arbeitgeberverband Spedition und Logistik Hessen (ASL), Entgelttarifvertrag vom 13.03.2025, Laufzeit bis 31.12.2027, gilt nur für tarifgebundene Betriebe. Logistik- und Verkehrszahlen: Fraport AG, Verkehrszahlen 2025 (16.01.2026); HFM Managementgesellschaft für Hafen und Markt mbH, Bericht über das Geschäftsjahr 2024; Hessisches Statistisches Landesamt, Statistischer Bericht „Binnenschifffahrt in Hessen 2024“ (H II 1 - j/2024, Juli 2025); Hessisches Wirtschaftsministerium, Seiten „Logistik in Hessen“ und „Binnenschifffahrt“ sowie Verwaltungsportal Hessen (Seiten ohne Erhebungsjahr, Abruf September 2026); Zweckverband Raum Kassel, Seite „Güterverkehrszentrum Kassel GVZ“ (ohne Datum); Hessen Mobil – Straßen- und Verkehrsmanagement, Projektseite „Das Frankfurter Kreuz“ (ohne Zählperiode); ADAC Hessen-Thüringen, Staubilanz 2025 (veröffentlicht 05.02.2026).

Häufige Fragen

Was ist über den Verdienst von Kraftfahrern in Hessen belegt?

Das Hessische Statistische Landesamt veröffentlicht in seiner Pressemitteilung vom 25. März 2026 für Berufskraftfahrer in Hessen einen durchschnittlichen Bruttomonatsverdienst — ein arithmetisches Mittel für Vollzeitbeschäftigte, Erhebungsmonat April 2025, ohne steuerpflichtige Sonderzahlungen wie Urlaubs- oder Weihnachtsgeld. Ein Mittelwert sagt nichts darüber, wie sich die Verdienste darunter und darüber verteilen. Den Median nach beruflichen Tätigkeiten führt der Statistische Bericht „Verdienste nach Berufen in Hessen 2025“ (N I 7 - j/25); solange er hier nicht belegt ist, steht auf dieser Seite keine einzelne Euro-Zahl. Frag im Bewerbungsgespräch nach Grundlohn, Zuschlägen und Spesen — was Dein Arbeitgeber zahlt, steht in seinem Angebot.

Gilt in Hessen ein Tarifvertrag für Fahrer?

Für das Speditions- und Logistikgewerbe haben ver.di und der Arbeitgeberverband Spedition und Logistik Hessen (ASL) am 13. März 2025 einen Entgelttarifvertrag mit Laufzeit bis zum 31. Dezember 2027 abgeschlossen. Seit dem 1. Januar 2026 gilt darin ein System mit acht Entgeltgruppen, differenziert nach Qualifizierung und Grad der Verantwortung. Der Vertrag gilt nur für tarifgebundene Betriebe. Eine öffentliche Entgelttabelle mit einer Fahrer-Entgeltgruppe oder einem Stundenlohn für Kraftfahrer gibt die Tarifmeldung von ver.di nicht her — frag deshalb nach, in welche Entgeltgruppe Deine Stelle eingruppiert ist.

Wo wird in Hessen umgeschlagen?

Der Schwerpunkt liegt in Frankfurt am Main: Am Flughafen lag das Cargo-Volumen 2025 laut Fraport bei rund 2,1 Millionen Tonnen (Luftfracht und Luftpost), in den öffentlichen Frankfurter Häfen wurden 2024 per Schiff 2.200.726 Tonnen umgeschlagen; die Hafenbahn im Frankfurter Hafen beförderte zusätzlich 1.282.753 Tonnen — das ist eine Beförderungszahl und keine Umschlagszahl. Das hessische Wirtschaftsministerium nennt hessische Häfen wie Frankfurt am Main oder Gernsheim als Beispiele für regionale Logistikzentren im kombinierten Verkehr. Im Norden gehören zum Güterverkehrszentrum Kassel eine Umschlaganlage für den kombinierten Ladungsverkehr und Anschlussgleise.
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